Löcher in Aura & Chakren

Manchmal ist man davon überzeugt: "Ich bin nicht gut genug“. Ein tiefes Gefühl zu wissen nicht gut genug zu sein oder stets eine tiefe Traurigkeit zu spüren, ohne dass man weiß warum, ist nach meiner Meinung nicht angeboren, sondern im Leben entstanden.

Es frisst sich, durch die negative Bestätigung von eigene Gefühlen und Gedanken, immer tiefer in den Körper hinein. Ich sehe dies, wenn ich energetisch mit Menschen arbeite, oft wie ein „Loch“ im Herz-Chakra.

Gedanken, Gefühle und unser Körper sind eng miteinander verknüpft. Der Körper wird auch durch die Energie unsere Gedanken gesteuert und geformt. Wenn wir verzweifelt, melancholisch oder traurig sind, dann reagiert unser Körper darauf mit Müdigkeit oder Krankheitssymptomen. Und wenn wir körperlich eingeschränkt sind, ist es schwer, fröhlich und munter zu sein - so kann ein Teufelskreis entstehen.

Jeder Mensch hat unerfüllte Bedürfnisse. Wir versuchen in unsere Gesellschaft, in der Regel von außen nach innen, zu bekommen was wir brauchen. z.B. von einem Partner. „Er (oder Sie) macht mich glücklich“  Oder wir versuchen mehr Geld zu verdienen, das wir dann ausgeben können um das Gefühl zu haben, mit mehr Besitz selbst wertvoller zu sein.

Damit sind wir wieder zufrieden mit uns - für eine Weile. Im Laufe der Zeit kommt oft wieder das Gefühl, das „etwas fehlt“. Aber was fehlt denn? Ein „Bedürfnis“ des Herzens, das nicht in Worte zu fassen und unerfüllbar scheint.

Wer dieses Thema klären und lösen will, muss in die Tiefe seiner Gefühle gehen. Bis zum Kern. Schwierig, denn dem sind wir nicht umsonst so lange ausgewichen.

„Ich bin nicht gut genug“ ist so ein „Loch“ das schnell und tief Bestätigung findet in unsere Gedanken und sich so im Körper und in einem Leben einbettet.

Irgendein dramatisches Gefühl, meistens aus dem Kind-Bewusstsein, ein Gefühl das uns später unwichtig schien und wir schon lange „vergessen“ haben, ist oft wenn wir erwachsen sind, als ein unbewusstes „Trigger-Signal“ emotional unverändert in unserm Gehirn gespeichert.

Diesen unbewussten „Trigger“ kann plötzlich aktiviert werden bei alltäglichen Dingen. Wir sind auf einmal emotional, traurig, verwirrt oder verletzt, ohne das wir verstehen warum, was es ist und woher es kommt. Jedenfalls tut es weh, es kann sich anfühlen wie „ein Loch im Herz“.

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, durch die  energetische "Löcher" entstehen können. Meist sind wir uns gar nicht darüber bewusst. Wer „Löcher“ erbt von seinen Eltern und diesen Kreis als Erwachsener nicht bewusst wird und durchquert, wird unbewusst „Löcher“ an die eigenen Kinder weitergeben.

Um das „Loch“ zu dichten, muss man sich den „Trigger“, (die unbewusste Erinnerung) energetisch anschauen können, bewusst werden und sich realisieren, dass die Emotion von damals im heutigen Moment anders gelebt und transformiert werden kann. Dadurch erlischt sich die Energie des „Triggers“ und kann das „Loch“ heilen.

„Energetische Löcher“ in unsere Aura oder Chakren können nur durch die Erhöhung des Bewusstseins und Lernprozesse von innen nach außen geheilt werden.

Sich dem bewusst zu werden ist ein guter Anfang. Vielleicht guckt man sich einige seiner Löcher an, und lernt sie Stück für Stück von innen heraus zu füllen. Oder vielleicht auch nicht. Vielleicht gehen wir in diesem Leben lieber mit einem großen Bogen um sie herum.

Vielleicht gehörst Du zu denjenigen, die sie verkleinern oder sogar dichten wollen. Und vielleicht bemerkst Du eines Tages, dass einige Deiner Löcher einfach nicht mehr da sind...

Ich wurde mich freuen, wenn ich Dir dabei energetisch unterstützen darf. Wenn Du Fragen hast, bin ich gerne für Dich da. Liebe Grüße, Saskia

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